Sie haben das Recht zu schweigen. Henryk M. Broders Sparring-Arena

Henryk M. Broder

19.02.2012   23:16   +Feedback

Aachen im Blutrausch

Frau Scheidt springt im Dreieck, die Aachener Nachrichten springen Frau Scheidt bei, und die Helden vom Aachener Friedenspreis kommen den Aachener Nachrichten zur Hilfe, die sich gegen eine infame jüdisch-zionistische Attacke zur Wehr setzen. Wie es sich für eine intakte AA-Gruppe gehört, wobei AA in diesem Falle nicht die ehrenwerten Anonymen Alkoholiker meint, sondern die Aachener Antisemiten Camarilla, abgekürzt AAC.

Die Stellungnahme im “Aachener Friedensmagazin” ist ein Dokument pathologischer Unschuld. Sie enthält u.a. ein Zitat, mit dem eindeutig bewiesen wird, dass Scheidt gar nicht eine Antisemitin sein kann, sogar wenn sie es möchte: ““Wer Scheidt kennt, weiß wie idiotisch die Behauptung ist.” Ja, so reagiert jede Mutter auf den Vorwurf, ihr Sohn würde mit Drogen handeln: “Ich kenn doch meinen Klaus-Dieter, der macht...

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Achgut  Inland  

19.02.2012   21:45   +Feedback

Nach Sarrazin und Zwickau

Der Mann ist aus Protest gegen den Nicht-Ausschluss von Sarrazin aus der SPD ausgetreten, was die Partei nur mit Mühe verkraftet hat. Dann ist er den Grünen beigetreten, ohne dass diese davon Notiz genommen hätten. Und nun springt auf einen Zug, der bereits auf dem Abstellgleis steht: Sergey Lagodinski, der in drei Sprachen - “Russisch, Deutsch, Amerikanisches Englisch” - Unsinn reden kann. Auf seiner FB-Pinnwand postet er: “Der ausgeschiedene Präsident hat es verstanden, beim Thema Vielfalt die richtige Sprache zu finden. GAUCK würde eine Abkehr davon bedeuten und ein Affront an alle, die nach Sarrazin und Zwickau ein Signal für ein neues zukunftsgewandtes Deutschland hoffen! Dies müssen sich die Parteispitzen beim Treffen im Kanzleramt beherzigen.”

Vor allem müssen sie sich beherzigen, wie sie mit reflexiven Verben umgehen,...

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Achgut  Inland  

19.02.2012   04:00   +Feedback

Erbarmen mit Gottschalk

Womit wir bei der Frage wären, die uns umtreibt: Warum tut sich Thomas Gottschalk so etwas wie „Gottschalk live“ an? Täglich von Montag bis Donnerstag um 19.20 Uhr in der ARD. Finanzielle Not oder beengte Wohnverhältnisse können es nicht sein. Mangel an Publizität und Popularität auch nicht. Es ist, als würde ein Zirkusdirektor nach seiner Pensionierung einen Flohzirkus übernehmen, um wenigstens irgendeine Arena bespielen zu können.
http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article13875171/Warum-tut-sich-Thomas-Gottschalk-das-nur-an.html

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Achgut  Kultur  

17.02.2012   23:32   +Feedback

Was haben Kannibalen, Kinderficker und Antisemiten gemeinsam?

Von Dieter Bohlen stammt der Satz: “Das Problem ist: Mach einem Bekloppten klar, dass er ein Bekloppter ist.” Denn wäre es ihm klar, wäre er kein Bekloppter mehr, sondern ein Mensch, der über sich selbst nachdenkt. Gleiches gilt für Kannibalen, Kinderficker und Antisemiten. Armin Meiwes glaubte, er sei ein Feinschmecker und sein Festmahl eine Art Beitrag zur Erlebnisgastronomie. Kinderficker sind überzeugt, dass sie den Kindern, die sie missbrauchen, einen Dienst erweisen, weil sie ihnen helfen, ihre Sexualität auszuleben. Und viele Antisemiten meinen es subjektiv gut mit den Juden, die sie davor bewahren wollen, sich ins Unglück zu stürzen. In diese Kategorie gehört die grüne Aachener Bürgermeisterin Hilde Scheidt, eine echte Unschuld vom Lande, die darauf besteht, dass es ihre Aufgabe, je geradezu ihre Pflicht ist, “auch die...

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Achgut  Kultur  

17.02.2012   14:15   +Feedback

Wulff - wie es wirklich war

Eine absolut zuverlässige Quelle, die aber nicht genannt werden möchte, erklärt, wie sich Wulff selber ein Bein gestellt hat:

“Die Hotel-Aufenthalte und das gesponserte Handy erklären sich hinter verschlossenen Türen ganz einfach: Er wollte damals seine Noch-Ehefrau 1 austricksen und konnte schlecht die Zimmer vom gemeinsamen Giro abbuchen lassen, deshalb hat der alte Seitenspringer-Versteher Gronewold das bezahlt und von Bettina das Geld zurückbekommen. Auch beim Handy ging es darum, dass Frau Wulff die SMS vom Bettinchen nicht mitkriegt. Ziemlich banal, hat ihn aber in die Falle getrieben, weil er mit dieser Aufklärung ja schlecht vor die Öffentlichkeit treten kann. Deshalb der Rücktritt.”

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Achgut  Inland  

17.02.2012   05:31   +Feedback

Generation Umsonst

„Klau mich!“ hieß ein Buch, das im Revolutionsjahr 1968 in der Frankfurter Edition Voltaire erschien, geschrieben bzw. kompiliert von Rainer Langhans und Fritz Teufel, den bekanntesten Anarchisten der Bonner Republik. Der Titel war ernst gemeint, alles sollte „vergesellschaftet“ werden, auch jede Form des geistigen Eigentums.

Letztes Wochenende, 44 Jahre später, demonstrierten in über 50 deutschen Städten einige Zehntausend Menschen gegen das so genannte ACTA-Abkommen, mit dem das Marken- und Urheberrecht im Internet geschützt werden soll. Die EU und über 30 Staaten sind dem Abkommen bereits beigetreten, Polen, Tschechien, die Slowakei und die Bundesrepublik überlegen es sich noch. Allein in München gingen 20.000 Menschen auf die Straße, um bei sibirischer Kälte gegen die geplante „Zensur im Internet“ zu...

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Achgut  Kultur  

16.02.2012   14:28   +Feedback

“Nette Nachbarn von nebenan”

Wie lässt sich das Wahlergebnis erklären? Zwei Gründe, sagt Nora Younis, seien entscheidend gewesen. Erstens habe das Gerücht die Runde gemacht, wer nicht zur Wahl gehe, müsse 500 ägyptische Pfund Strafe zahlen. Zweitens hätten die Prediger in den Moscheen den Menschen eingehämmert, wenn sie nicht die Muslimbrüder wählten, würden „Ungläubige die Wahlen gewinnen und Ägypten ins Chaos stürzen“. Wer nicht die Zeit und die Möglichkeit hatte, sich über die Kandidaten zu informieren, der sei eben auf die Propaganda reingefallen und habe den „netten Nachbarn von nebenan“ gewählt, der zufällig ein Muslimbruder war.
http://www.welt.de/kultur/kino/article13871809/Warum-die-Muslimbrueder-unfaehig-zum-Regieren-sind.html

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Achgut  Ausland  

15.02.2012   01:56   +Feedback

Papa Polenz und seine Buddies

Ruprecht Polenz, MdB aus Münster und Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses des Bundestages, der auf Kosten des Steuerzahlers einen als Dienstreise kaschierten Ausflug nach Israel unternimmt, um dort dort einen Kindergarten zu besuchen und sich dabei fotografieren zu lassen, Ruprecht Polen umgibt sich gerne mit Aufschneidern, Hochstaplern und delirierenden Irren. Einer heisst Klaus Kufner, ein anderer Rüdiger Heescher. Von einer dritten Teilnehmerin in dieser illustren Runde wird noch die Rede sein. Das einzige Kriterium, das diese Nebbichs erfüllen müssen, ist eine Mischung aus Antisemitismus und Größenwahn. Zu Rüdiger Heescher teilt uns achgut-Leser H.H. mit:

Der Rüdiger Heescher kommentiert seit Monaten beim Polenz.. Anfänglich hatte er in seinem Fb-Profil angegeben, dass er Baron sei. Nachdem ich ihn darauf...

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Achgut  Inland